Bentley Continental Flying Spur zu verkaufen

Bentley Continental Flying Spur

Volkswagen, 2,5-Tonnen, atemberaubender Luxus und die schnellste Serienlimousine der Welt. Wie sich diese vier Schlagwörter miteinander verbinden lassen, dürften viele Menschen nicht erraten. Dabei haben sie durchaus einen Bezug zueinander. 1998 hatte Volkswagen die britische Traditionsmarke Bentley übernommen.

Nun sind in der Geschichte der Automobilindustrie Übernahmen anderer Marken nicht unbedingt immer von dauerhaftem Erfolg gekrönt. Wie sehr das ein Auf und Ab bedeuteten, kann, verdeutlicht gerade der Blick auf andere englische Automarken. Doch bei VW und Bentley ist die Rechnung aufgegangen.

Damit baut der Volkswagen-Konzern mit seiner Premiere seit 2005 auch die schnellste Serienlimousine der Welt – den Bentley Continental Flying Spur. Man nimmt sich bei Bentley sogar die Freiheit heraus, den Markt nicht wirklich umfassend zu bedienen.

Man versucht laut Management sogar immer einen Tick unter der Nachfrage zu bleiben. Was zugleich zu einer weiteren angenehmen Nachricht führt. Einer dieser wenigen Bentley Continental Flying Spur steht zum Verkauf. Neben Luxus und Geschwindigkeit, die das Fahrzeug ohnehin zu einem automobilen Meilenstein machen, gibt es in diesem Zusammenhang noch mehr Positives zu berichten, dazu aber später mehr.

Bentley Continental Flying Spur

Meilenstein, Traditionsmarke der Oberklasse, Sportlichkeit – die hohen Werte des Flying Spur

Zunächst gilt es, auf ein kleines, aber feines Detail hinzuweisen: natürlich ist es mit einem BMW Fünfer das Modell eines anderen Autobauers, welches aktuell die schnellste Limousine auf Basis einer Serienlimousine stellt. Aber eben nur auf Basis, da dieses Modell von einer Tuningschmiede entsprechend umgebaut wurde.

Es geht hier vielmehr um die schnellste Serienlimousine ab Werk, also ohne spätere Modifikationen. Damit wird der Bentley Continental Flying Spur zu einem wirklichen Meilenstein der Automobilgeschichte, hält er diesen Rekord doch nun schon seit einigen Jahren.

Der Reichweite dieses Begriffs wird damit von Volkswagen in angemessener Weise Rechnung getragen, bedenkt man nur einmal das so schon sehr hohe Niveau an luxuriöser Ausstattung, verpackt in die Limousine eines traditionsreichen Unternehmens mit entsprechender Reputation.

 

Bentley Continental Flying Spur

Tradition in vorbildhafter Manier und sogar gesteigert

Denn der Continental Flying Spur hat seinen Namen nicht rein zufällig erhalten. Von 1957 bis 1966 erschien der Continental schon einmal und sorgte auch damals für Furore. Schon damals gab es der Continental, mit dem Sports Saloon eine sportliche Fließheck-Variante sowie einen Flying Spur, der die Sportlichkeit in eine Continental Limousine auf besonders hohem Niveau bringen sollte.

Genau diese Variationen bietet Bentley auch heute mit dem 2005 zu neuem Leben erwachten Bentley Continental: das Bentley Continental Cabriolet GTC, das Bentley Fließheck-Coupe Continental GT sowie die Bentley Continental Limousine Flying Spur mit brachialer Kraft und atemberaubendem Luxus.

Bentley Continental Flying Spur

Die Technik des Flying Spur – nur das Beste ist gut genug

Technisch betrachtet sticht schon der Motor stark hervor. Es ist ein 12-Zylinder, der nicht klassisch in V-Form angeordnet wurde. Stattdessen ist Volkswagen einen völlig neuen Weg gegangen und hat einen W-12-Motor entwickelt. Das Verbrennungsgemisch wird von Biturbos von Borg-Warner effizient komprimiert. Mit sechs Litern Hubraum erreicht der Flying Spur dabei eine Leistung von 411 kW bzw. 560 klassischen Pferdestärken.

Das enorme Drehmoment von 650 Newtonmetern stellt das Triebwerk schon ab 1.800 Umdrehungen zur Verfügung. Bei der weiterführenden Technik hat man sich grundsätzlich aus dem gesamten Konzern-Baukasten bedient, diese aber entsprechend modifiziert bzw. weiterentwickelt. So stammt das Torsen-Differenzial beispielsweise vom Audi Flaggschiff A8. Der permanente Allrad-Antrieb, der serienmäßig ist, kommt vom VW Phaeton.

Daneben ist auch noch Technik vom Touareg dazugekommen. Ebenfalls serienmäßig ist zudem die Luftfederung.

Bentley Continental Flying Spur

Der Bentley Continental Flying Spur – alles, was man sich unter einem perfekten Automobil vorstellt

Der Flying Spur ist außerdem nicht, wie heute so oft zusehen, bei 250 km/h abgeriegelt. Vielmehr schafft es die knapp 2,5 Tonnen Masse der Karosserie in 5,2 Sekunden auf 100 km/h, unter 20 Sekunden fällt der Sprint auf 200 km/h aus, die Endgeschwindigkeit liegt bei 312 km/h.

Der typische Anlauf zum Überholen bei Tempo 80 auf 120 km/h ist beim Flying Spur dagegen gar kein „Anlauf“ mehr – vielmehr ist der besondere Continental in gut drei Sekunden vorbeigezogen, um dann seine zweiflutige Auspuffanlage zu präsentieren. Bei der gibt es übrigens auch eine Besonderheit.

Normalerweise wäre der W12-Motor so laut, dass es explizit im Innenraum nur noch als unangenehmer Lärm wahrgenommen werden würde. So wurde ein Interferenzrohr entwickelt, welches einen natürlichen Effekt nutzt. Aus zwei Rohren treffen die Schallwellen vom Motor kommend hier zusammen.

Die Schallwellen der einen Seite neutralisieren so die der anderen Seite und natürlich auch umgekehrt. Das kernige Motoren-Röhren, das bei einem 12-Zalinder erwartet wird, kommt durch eine Klappensteuerung in der Auspuffanlage, wie sie heute bei zahlreichen Sportwagen-Modellen in der oberen Liga zu finden ist.

Bentley Continental Flying Spur

Der Bentley, der gleich komplett zum Diffusor wird

Gerade in Deutschland kommen die Besitzer eines Bentley Continental Flying Spur aber noch in einen weiteren Genuss, weil es nur hier kein Geschwindigkeitslimit auf den Autobahnen gibt. Ab 250 km/h senkt sich der Flying Spur vorne um 10 und hinten um 25 mm ab. Damit kann der Flying Spur auf einen Spoiler verzichten, der ihm ansonsten den notwendigen Anpressdruck auf den Asphalt verleihen müsste.

Dass der Flying Spur nicht abgeregelt wurde und das auch so geplant war, schlägt sich ebenso in der gesamten Karosserieentwicklung nieder. Einzig die Hinterachse sitzt auf einem Leichtmetallrahmen. Die Karosse selbst verzichtet weitgehend auf Leichtmetalle. Stattdessen wurde hochfester Stahl verbaut, um das Handling auch über 250 km/h und jenseits der 300 km/h souverän und sicher zu machen.

Bentley Continental Flying Spur

Immer ein Flying Spur weniger als nachgefragt

Der damalige Chef von Bentley zur Präsentation des Bentley Continental, Franz-Joseph Paefgen, sagte zu beginn, man werde stets versuchen, einen Flying Spur weniger zu bauen, als es der Markt verlangt. Tatsächlich lagen die Jahreskapazitäten damals vor rund 10 Jahren bei gerade einmal 4.500 Einheiten. Nur ein kleiner Teil der Flying Spur schaffte es damit überhaupt von Anbeginn nach Deutschland. Der hier angebotene Bentley Continental Flying Spur ist einer dieser wenigen deutschen Modelle.

Bentley Continental Flying Spur

Schönheit und Kraft in atemberaubender Harmonie – dann auch noch erwerbbar!

Dazu kommt die zeitlos schöne und einfach grandios am Flying Spur wirkende Farbe Royal Blue (Königsblau), die wahrhaftig ein majestätisches Automobil aus dem Flying Spur macht. Hinter den 20-Zöllern (ab Werk serienmäßig 19 Zoll, die 20-Zoll-Alufelgen sind Sonderausstattung) verbergen sich auf der Vorderachse üppig dimensionierte Bremsscheiben mit 404 mm und hinten immerhin noch immer 305 mm.

Damit hat der Flying Spur nicht nur einen phänomenalen Abzug, sondern kommt mindestens genauso souverän, schnell und sicher zum Stehen. Die elektrische Kofferraumklappe ist dabei noch ein nettes Exterieur-Gimmick.

Bentley Continental Flying Spur

Bentley – Luxus ist im Flying Spur eine Definition für sich

Wer dann speziell die Tür des hier angebotenen Flying Spur öffnet, erlebt sogleich das nächste Hochgefühl der Sinne. Das makellos verarbeitete Rindsleder in Beige bzw. Creme besticht durch die enorme Harmonie zum Royal Blue, dazu kommt ein Duft, der noch immer meinen lässt, der Wagen sei eben erst aus dem Werk gerollt. Ebenso markant ist das Armaturenbrett – falls man das noch so nennen kann.

Es wirkt irgendwie futuristisch, aber keines überdreht, aber dennoch solide und konservativ, also bestens auf den großen Namen abgestimmt. Das 6-Gang-Automaikgetriebe lässt sich auch manuell schalten, wobei die Schaltkulisse großzügig von Wurzelholz, seidig glänzendem Metall und duftendem Leder mit feinsten nahten eingerahmt wird. Die großen weiten Sitze bieten jede nur erdenkliche Einstellungsmöglichkeit (16-fach) – einmal Platz genommen, möchte man gar nicht mehr aussteigen.

Selbst die Schalter der Sitzbedienung sind edel in Chrom gefasst.

Bentley Continental Flying Spur

Beste Verarbeitung, kleinste Details fein ausgearbeitet – auch neun Jahre nach seiner Präsentation noch immer spektakulär anmutend

Hat man es erst einmal geschafft, die Gesamtwirkung der Armaturenbrett-Kulisse etwas zu verdrängen, fallen sofort die edlen Lüftungsdüsen mit der mittigen Quarzuhr ins Auge – alles fein mit Chrom, Wurzelholz und Chrom aufeinander abgestimmt. Die Anzeigen für den Fahrer sind ebenso edel und einzeln gefasst. Atemberaubend viel Platz eröffnet sich dem Betrachter, wenn er eine Fondtüre öffnet. Tief im Armaturenbrett eingebettet sind auch sie von „Allerweltsanzeigen“ meilenweit entfernt.

Die Beinfreiheit ist spektakulär, die hochwertige Arbeit setzt sich hier selbstverständlich ebenfalls fort. Der Begriff Suite ist passender als Fond. Wer nun Bedenken hat, dass der Kofferraum entsprechend klein ausfällt, der täuscht sich. Bequem können zwei große Koffer auch hintereinander hineingelegt werden.

Insgesamt besitzt der Kofferraum rund 450 Liter Volumen. Selten gibt es Automobile, bei denen der Fond mit dem Frontbereich mithalten kann. Beim Continental Flying Spur dürfte die Wahl tatsächlich eine Qual sein, wer fahren darf und hinten sitzen darf. Denn beides überzeugt.

Bentley Continental Flying Spur

Komplett scheckheftgepflegt und deutsches Modell mit über 120.000 Euro Preisvorteil auf den einstigen Serienpreis

In der Serienausstattung, die ohnehin kaum zu übertreffen ist, kam der Bentley Flying Spur auf knapp 170.000 Euro. Er ist ein echter Meilenstein der Automobilgeschichte, von dem nicht viele gefertigt wurden. Ein noch dazu durchgehend Serviceheft gepflegter Flying Spur verweist auf akkuraten Vorbesitz und ist bei vielen anderen Luxusmodellen anderer Hersteller oftmals ein großes Ärgernis, entsprechend hoch werden scheckheftgepflegte Modelle gehandelt.

Bei diesem königsblauen Bentley Flying Spur dagegen stimmt einfach alles – ein außergewöhnlich attraktives Fahrzeug und gepflegt, das schon jetzt darüber nachdenken lässt, ihn nicht nur zum Fahren zu erwerben, ebenso ist er als zukünftige Investmentanlage nicht minder interessant.

  • Kaufpreis 46.900€
  • Scheckheft lückenlos
  • Picknick Tische
  • 20″ Felgen
  • 141.000 km
  • Deutsches Auto
  • 2007 Modell
  • Lüftungssitze
  • Elektrische Heckklappe

… und unglaublich viel Fahrvergnügen


Hier finden Sie unsere Buchempfehlungen über Bentley bei Amazon: